01 - Der kleine Hase
Der kleine Hase ist aufgeregt - er darf heute das erste Mal nach draußen. Seine Mutter ist ganz schön stolz auf ihn. Sobald die ersten Sonnenstrahlen ihre Höhle berühren, darf er nach draußen. Er geht erst vorsichtig, aber kurz danach schon mit mehr Selbstvertrauen und dann hoppelt er schnell nach draußen. Aber er kommt nicht weit, denn große runde Türme ragen in den Himmel und viele große Klötze sind nebeneinander aufgebaut. „Wow", sagt der kleine Hase. „Was ist das?", fragt er seine Mutter „Ich weiß es auch nicht, aber wir finden es heraus", sagt sie. „Wir sind doch nur Hasen", sagt der kleine Hasen. „Wir brauchen die Hilfe von der Hasenfamilie, die auf der anderen Straßenseite lebt. Kennst du die Geschichten von dem Hasenboss und seiner Gang?" fragt seine Mutter. „Nein, die kenne ich nicht". „Dann wird es Zeit, dass du sie kennenlernst" antwortet sie. „Aber erst müssen wir an diesem Gebäude vorbeikommen", beschlossen sie zusammen. „Das wird schwer wegen der ganzen Menschen, überall fahren Laster und es ist sehr laut und es stinkt". „Aber wir müssen es versuchen, sonst kommen wir hier gar nicht weg", beschlossen die zwei Hasen. Sie machten sich auf den Weg und durchquerten das Gelände . Doch es ist viel schwerer, als sie gedacht hatten . Sie versteckten sich hinter Reifen, wenn Menschen kamen und duckten sich ganz oft. Und wenn keiner in der Nähe war, sind sie ganz schnell gehoppelt. Nach einer halben Stunde haben sie es geschafft. Doch da war schon das nächste Problem. Die Straße war nicht einmal abends leer. Die LKWs waren haufenweise da. Man konnte keinen Sprung auf die Straße machen. Es war viel zu viel Verkehr. Dann mussten sie wohl heute auf dem großem Grundstück schlafen. Aber schlafen konnten sie auch nicht, weil die ganze Zeit die Lichter an waren und es ununterbrochen Lärm gab. Es war schrecklich! Sie haben gewartet und gewartet, aber dann ist ihnen aufgefallen, dass der Verkehr sich nicht legte. Dann beschlossen sie, das sie über die Straße müssen. Gesagt getan, kurz danach haben die beiden Hasen es geschafft. Sie waren über der Straße beim Nachbarsbau angelangt. Sie erzählten ihren Nachbarn alles. Zusammen entwickelten sie einen Plan, mit dem sie ins Gebäude kommen wollten. Am nächsten Tag waren die Hasen echte Ermittler. Bei der Vorbereitung erzählten sie sich die Geschichten, wie der Hasen Boss und seine Gang für ein besseres Hasenleben gekämpft haben. Dann besprachen sie noch alle Details und hoppelten schnell über die Straße . Wieder auf dem großen Gelände angekommen, trippelten sie leise ins riesige Gebäude. Viele elektronische Geräte waren hier. Ein Duft von frischen Brötchen stieg ihnen in die Nase. Sie sahen wenige, aber gehetzte Leute. Da war eine Tür offen. Schnell huschten sie hinein. Es war ein sogenanntes Büro. Sie nahmen ein paar Unterlagen ins Maul und hoppelten schnell und leise davon . Als sie nach Hause kamen, wussten sie nicht ganz, was sie mit den Papieren machen sollten, weil keiner von ihnen lesen konnte. „Ich wüsste was!", sagte der kleine Hase. „Was" riefen alle anderen. Mein Vater kann schreiben lesen. „Ja, mein Mann hat das in der Schule gelernt". „ Aber leider ist er verschwunden, seit dem das Gebäude unsere Familie getrennt hat". „Vielleicht hat er ja doch zurück gefunden", sagte die Nachbarsmutter. Dann gingen sie alle zusammen in den alten Bau von dem kleinem Hasen und seiner Mutter . Als sie angekommen waren, stockte ihnen der Atem und der kleine Hase schrie: „Papa" und seine Mutter schrie: „Schatz ". Danach war die Familie wieder zusammen und sie wusten am nächsten Morgen, was auf den Zetteln stand: Das riesige Gebäude war der Anfang eines neuen Industriegebietes. Und eine weitere Woche danach hatten sie den Fall gelöst . Sie hatten alle Eichhörnchen , Hasen , Vögel und noch mehr Tiere aufgefordert ihnen zu helfen. Und der Vater von dem kleinen Hase hat Schilder geschrieben gegen das Industriegebiet. Dann sind sie in das Gebäude gezogen. Natur und Tierschützer haben den Vorfall mit bekommen und es geschafft: das ganze Grundstück wurde zum Feld wie früher! Alle waren sehr zufrieden und die Mutter von dem kleinen Hasen sagte: ich glaube wir haben ein neuen Hasen Boss mit einer riesigen Gang.
Eine Geschichte von LL- (9 Jahre) / 2021
02 - Die lange Geschichte von Anoki
Hallo ich heiße Anoki und das ist Joda, meine beste Elefanten Freundin. Wir wollen euch unsere Geschichte erzählen.
Also, wir starten 1982. Ich war erst ein paar Minuten auf der Welt. Schon kamen Menschen. Sie haben uns gejargd und mit Armbrusten auf uns geschossen. Meine Mutter ist dabei ums Leben gekommen, unserer Herde ist an diesem Tag aber nichts schlimmes mehr passiert. Ich verstehe nicht, warum sie uns töten wollen, warum sie uns auseinander reißen wollen! Aber Elefanten halten zusammen, so wie eine große Familie. Als wir uns nach einem neuem Platz für unsere Herde umgesehen haben, ist uns eine andere Elefantenherde entgegen gekommen und wir haben uns zusammen getan. Da habe ich Joda kennen gelernt. Seit dem sind wir beste Freunde.
Jodas Mutter ist schon fast wie meine eigene Mutter. Unsere Herde ist jetzt schon viele Jahre zusammen, aber es ist schlimm zuzusehen, wie Häuser, Straßen, Industriegebiete und Co gebaut werden und damit Natuflächen versiegelt werden. Manchmal werden auch unsere Lebensräume zerstört, weil sie Lebensmittel haben wollen. Und nicht nur uns Elefanten werden die Lebensräume weggenommen, viele Tiere sind schon vom aussterben bedroht, weil sie gejargd wurden oder ihr Lebensraum zerstört worden ist.
Es ist für uns immer schwerer, Wasser oder Schlammstellen zu finden. Alle Wasserquellen, wo sie früher einmal waren, sind ausgetrocknet. Es ist sehr heiß und es regnet fast gar nicht mehr und auch für Nahrung müssen wir Kilometer lang laufen. Das alles liegt an dem Klimawandel. Wenn das so weiter geht, werden auch wir aussterben. Aber es wurden auch viele von unserer Art in Sicherheit gebracht und nicht allen Menschen ist die Natur und der Klimawandel egal. Die Menschheit und wir können uns zusammentun. Ich bin überzeugt, dass wir zusammen und weiterhin auf der Erde leben können. Denn zusammen kann man viel mehr erreichen, als man glaubt.
Zusammen ist dann auch unsere Herde weiter gereist, wir haben noch viele schöne Sachen gesehen. Doch auf einmal haben wir einfach kein Wasser mehr gefunden und wir liefen und liefen und kamen plötzlich in ein kleines Dorf. Eine junge Frau kam auf uns zu. Sie erschrak, aber sie begriff schnell, dass wir nicht hier bleiben konnten, wegen den Wilderern. Sie brachte uns zu einer saftigen Wiese, dann ging sie weg und kam kurz danach mit einem merkwürdigen Gerät und zwei Wassereimern wieder. Sie schloss einen Schlauch an und dann kam sehr viel Wasser aus dem Schlauch heraus. Aber das Komische war, dass es nicht mehr auf hörte zu laufen. Immer mehr Wasser kam raus und unsere ganze Herde konnte so viel trinken, wir sie wollte. Nach einer leckeren Malzeit haben wir uns sogar im Schlamm gewälzt. Danach sind wir weiter gegangen und die junge Frau kam mit. Sie schnallte jedem von uns einen Gurt mit genügend Wasser um und sie selbst nahm einen großen Rucksack mit. Die junge Frau hieß übrigens Kisha. Später habe ich erfahren, dass Kisha auf Deutsch "Hoffnung im Leben" heißt. Mit dem ganzen Gepäck haben wir uns auf den letzten langen Weg gemacht. Kisha brachte uns in ein Reservat. Da wurden wir nicht gejargd und nicht getötet. Ich hoffe, dass andere auch in Reservate gebracht werden. Plötzlich schien mein Glück zu sprühen. Und dann wurde ich dreifacher Vater und Joda dreifache Mutter. Und unser Leben war von nun an wunderbar, wir haben drei wunderbare Kinder und die ganze Herde genug Nahrung. Es machte Spaß zuzusehen, wie meine Kinder herumtolten. Später habe ich dann auch noch erfahren, dass Kisha (unsere Retterin) eine Naturschützern war und dass es noch ganz viele Menschen, wie Kisha gibt für "ganz viel Hoffnung im Leben". Ganz viele Menschen haben sich gemeinsam für Klima und Naturschutz eingesetzt wurdenund so wurden noch viele weitere Reservate gebaut und noch ganz viele Elefanten wie Joda und ich gerettet.
Eine Geschichte von LL- (9 Jahre) / 2021
03 - Die Regentropfenversammlung
Hallo ich heiße Anoki und das ist Joda, meine beste Elefanten Freundin. Wir wollen euch unsere Geschichte erzählen.
Also, wir starten 1982. Ich war erst ein paar Minuten auf der Welt. Schon kamen Menschen. Sie haben uns gejargd und mit Armbrusten auf uns geschossen. Meine Mutter ist dabei ums Leben gekommen, unserer Herde ist an diesem Tag aber nichts schlimmes mehr passiert. Ich verstehe nicht, warum sie uns töten wollen, warum sie uns auseinander reißen wollen! Aber Elefanten halten zusammen, so wie eine große Familie. Als wir uns nach einem neuem Platz für unsere Herde umgesehen haben, ist uns eine andere Elefantenherde entgegen gekommen und wir haben uns zusammen getan. Da habe ich Joda kennen gelernt. Seit dem sind wir beste Freunde.
Jodas Mutter ist schon fast wie meine eigene Mutter. Unsere Herde ist jetzt schon viele Jahre zusammen, aber es ist schlimm zuzusehen, wie Häuser, Straßen, Industriegebiete und Co gebaut werden und damit Natuflächen versiegelt werden. Manchmal werden auch unsere Lebensräume zerstört, weil sie Lebensmittel haben wollen. Und nicht nur uns Elefanten werden die Lebensräume weggenommen, viele Tiere sind schon vom aussterben bedroht, weil sie gejargd wurden oder ihr Lebensraum zerstört worden ist.
Es ist für uns immer schwerer, Wasser oder Schlammstellen zu finden. Alle Wasserquellen, wo sie früher einmal waren, sind ausgetrocknet. Es ist sehr heiß und es regnet fast gar nicht mehr und auch für Nahrung müssen wir Kilometer lang laufen. Das alles liegt an dem Klimawandel. Wenn das so weiter geht, werden auch wir aussterben. Aber es wurden auch viele von unserer Art in Sicherheit gebracht und nicht allen Menschen ist die Natur und der Klimawandel egal. Die Menschheit und wir können uns zusammentun. Ich bin überzeugt, dass wir zusammen und weiterhin auf der Erde leben können. Denn zusammen kann man viel mehr erreichen, als man glaubt.
Zusammen ist dann auch unsere Herde weiter gereist, wir haben noch viele schöne Sachen gesehen. Doch auf einmal haben wir einfach kein Wasser mehr gefunden und wir liefen und liefen und kamen plötzlich in ein kleines Dorf. Eine junge Frau kam auf uns zu. Sie erschrak, aber sie begriff schnell, dass wir nicht hier bleiben konnten, wegen den Wilderern. Sie brachte uns zu einer saftigen Wiese, dann ging sie weg und kam kurz danach mit einem merkwürdigen Gerät und zwei Wassereimern wieder. Sie schloss einen Schlauch an und dann kam sehr viel Wasser aus dem Schlauch heraus. Aber das Komische war, dass es nicht mehr auf hörte zu laufen. Immer mehr Wasser kam raus und unsere ganze Herde konnte so viel trinken, wir sie wollte. Nach einer leckeren Malzeit haben wir uns sogar im Schlamm gewälzt. Danach sind wir weiter gegangen und die junge Frau kam mit. Sie schnallte jedem von uns einen Gurt mit genügend Wasser um und sie selbst nahm einen großen Rucksack mit. Die junge Frau hieß übrigens Kisha. Später habe ich erfahren, dass Kisha auf Deutsch "Hoffnung im Leben" heißt. Mit dem ganzen Gepäck haben wir uns auf den letzten langen Weg gemacht. Kisha brachte uns in ein Reservat. Da wurden wir nicht gejargd und nicht getötet. Ich hoffe, dass andere auch in Reservate gebracht werden. Plötzlich schien mein Glück zu sprühen. Und dann wurde ich dreifacher Vater und Joda dreifache Mutter. Und unser Leben war von nun an wunderbar, wir haben drei wunderbare Kinder und die ganze Herde genug Nahrung. Es machte Spaß zuzusehen, wie meine Kinder herumtolten. Später habe ich dann auch noch erfahren, dass Kisha (unsere Retterin) eine Naturschützern war und dass es noch ganz viele Menschen, wie Kisha gibt für "ganz viel Hoffnung im Leben". Ganz viele Menschen haben sich gemeinsam für Klima und Naturschutz eingesetzt wurdenund so wurden noch viele weitere Reservate gebaut und noch ganz viele Elefanten wie Joda und ich gerettet.
Eine Geschichte von LL- (9 Jahre) / 2021